Staatssekretär besucht das SUNfarming Agri-Solar-Zentrum in Rathenow
- 16. Dez. 2023
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Gert Zender, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Land- und Forstwirtschaft von Sachsen-Anhalt, besuchte in Begleitung von Volker Rost, Leiter der Abteilung für Landwirtschaft und ländlichen Raum, sowie Chris Schulenburg, CDU-Landtagsabgeordneter, auf Einladung von Christian Knees und Peter Schrum das SUNfarming Agri-Solar-Forschungs- und Innovationszentrum in Rathenow. Die Regierungsdelegation zeigte sich sichtlich beeindruckt vom Stand der abgeschlossenen Serienproduktion der SUNfarming Agri-Solar Din-Spec-Systeme.
Die Politiker zeigten sich beeindruckt davon, dass die SUNfarming Agri-Solar-Anlagen mit einer maximalen Höhe von nur 3,6 Metern für landwirtschaftliche Zwecke mit kleinen Traktoren genutzt werden können, die in Zukunft durch AI Agri Robotic ersetzt werden können, und sich gut in die Landschaft einfügen. Sie lobten zudem das patentierte SUNfarming-Regenwasserverteilungssystem für die großflächige Bewässerung unter den Modulen.
Neben der Werksbesichtigung wurden bei dem Treffen folgende Themen behandelt:
- Solarfreiflächen fallen derzeit noch zu 100 % in den Zuständigkeitsbereich des Ministers für Energie/Umwelt. Landwirte und SUNfarming fordern, dass das Landwirtschaftsministerium bei der Genehmigung von Agri-Solar-Anlagen ein Mitspracherecht erhält. - Eine weitere Forderung ist, dass Agri-Solar-Anlagen in Landschaftsschutzgebieten genehmigungsfähig sein müssen, wie es in anderen Bundesländern bereits der Fall ist, da hier landwirtschaftliche Produktion möglich ist. - Angesichts der Tatsache, dass Stilllegungsflächen (GAP 4–10 % Brachland) künftig auch mit Agri-Solar kombiniert werden können, wird dies dazu führen, dass auch Landschaftsschutzgebiete und Standorte mit besseren Böden in Sachsen-Anhalt für Agri-PV erschlossen werden. - Nach Ansicht von SUNfarming ist es unverständlich, warum für landwirtschaftliche Agri-Solar-Anlagen weiterhin Flächennutzungspläne erforderlich sind. Da Agri-Solar nach wie vor eine landwirtschaftliche Nutzung darstellt, sollte es nicht als reines Freiflächenprojekt behandelt werden, erklärt Peter Schrum, Gründer von SUNfarming.
Dorfstromkonzepte und Schulgärten:
Um die Akzeptanz deutlich zu steigern, verfügt SUNfarming bereits über regionale Dorfstromkonzepte, bei denen die Gemeinde günstigeren Strom erhält. Das Dorfstromkonzept stieß ebenfalls auf sehr positive Resonanz. Ebenso wie der SUNfarming-Schulgarten, der der Gemeinde in Gemeinden mit Agri-Solar-Flächen von 50 ha oder mehr zur gemeinsamen Nutzung für den Anbau von Gemüse und Obst oder für die Geflügelhaltung zur Verfügung gestellt wird, damit Schulen und Kindergärten dort gesunde Ernährung vermitteln können.




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